Wenn der Bärlauch den Waldboden mit seinem grünen Blättermeer bedeckt, ist Sammelzeit für Wildknoblauch-Fans. Beim Pflücken gilt jedoch: nur in Maßen ernten und ausschließlich Pflanzen sammeln, die sicher erkannt werden. Bärlauch kann mit äußerst giftigen Pflanzen wie Maiglöckchen, Aronstab, Herbstzeitlose oder Salomonssiegel verwechselt werden. Frischen Sie Ihr Wissen daher vor dem Sammeln gezielt auf. Der Knoblauchgeruch ist – entgegen häufiger Empfehlungen – kein verlässliches Bestimmungsmerkmal, denn beim Sammeln riechen die Hände und damit bald alles knoblauchartig. Verlassen Sie sich auch nicht auf Bestimmungs-Apps und pflücken Sie jedes Blatt immer einzeln, ansonsten können leicht andere – mitunter giftige Pflanzen – unbemerkt mitgepflückt werden. Wer sich sicher ist, kann den „Hundsknofel“ vielseitig genießen: Das gesunde Wildkraut enthält etwa dreimal so viel Vitamin C wie eine Orange. Angeblich macht Bärlauch bärenstark – frühlingshaften Schwung bringt er auf jeden Fall in die Küche.
Bärlauch gefahrlos ernten
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Bärlauchöl und Bärlauchbutter
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